EvGBM Worldcamp NOLA 2019 – Teil 1

Anreise und die ersten Tage in New Orleans

Ein Bricht von Melissa und Christian, Teilnehmende des Ev. Gymnasium Bad Marienberg am Worldcamp New Orleans

Tag 1 – Die Anreise

Ein langer Anreisetag, unsere ersten Eindrücke und die ersten zwei Tage im Camp.

Anflug auf den New Orleans International Airport

Unsere Reise hat am 9. Juni begonnen. Wir haben uns leider schon mitten in der Nacht getroffen, was wir aber für diese tolle Reise auf uns genommen haben. Wir haben uns in der Schule um halb fünf zusammengefunden um gemeinsam in einer kurzen Andacht für eine sichere Reise zu bitten. Dann ging es auch schon auf den Weg zum Frankfurter Flughafen. Wir waren alle sehr nervös und aufgeregt, aber trotzdem voller Vorfreude. Der erste Flug zum Zwischenstopp in New York verlief problemlos und entspannt, vor allem angesichts der vielen Snacks, mit denen wir versorgt wurden. Unser Anschlussflug von New York nach New Orleans hatte leider 2 Stunden Verspätung, doch aufgrund der guten Stimmung verging diese Zeit wie im Flug (haha). Als wir dann endlich doch in den Flieger nach New Orleans, unserem Ziel, gestiegen sind, war die Erleichterung groß. Dort endlich gelandet, wurden wir herzlich von David, Casey und Jonas mit Beignets empfangen. Nicht Mal eine Dreiviertel Stunde nach der Landung sind wir sogar schon auf dem Weg ins Camp Restore gewesen und haben während der Fahrt in den super coolen Pick Ups unsere ersten Eindrücke von der Stadt absorbiert.

New Orleans Skyline von der Interstate 10

Im Camp war tatsächlich nicht mehr als Bett angesagt, weil wir alle super fertig waren…24 Stunden wach…

Dorm Room der Freiwilligen

Tag 2 – Die Tafeln

Natürlich waren wir trotzdem Montag für unseren ersten Tag top fit und ganz gespannt was uns erwartet. Cathy, die Leiterin des Camps, hat uns vor dem Frühstück begrüßt und die wichtigen Grundlagen erklärt, wofür das Camp steht und was unser Freiwilliger Dienst für die Menschen hier bedeutet. Das durften wir dann auch direkt an der ersten Dienststelle erleben. Wir sind zu Love in Action eingeteilt worden, was ungefähr vergleichbar mit der „Tafel“ in Deutschland ist. Wir durften an diesem Tag in wenigen Stunden viele verschiedene Menschen aller Art kennenlernen. Die Dankbarkeit und Freude in den Augen der Menschen war Glück erfüllend. Es war eine ganz andere und neue Erfahrung für uns persönlich, was uns insofern weiter gebracht hat, dass wir zu schätzen wissen was wir haben.

Papier Recycling
Food Bank, die Amerikanischen „Tafeln“

Am Abend des selben Tages sind wir nach dem Abendessen noch einmal in einer Runde zusammen gekommen um das Geschehene zu reflektieren und unsere Eindrücke miteinander zu teilen.

Tag 3 – Christ the King

Dienstag Morgen ging es dann auch schon weiter. Dieser Tag hatte jedoch die Besonderheit dass wir nach dem Frühstück nicht alle gemeinsam zur nächsten Dienststelle gefahren sind, sondern das 4 von uns (Melissa, Kathleen, Sophie und Elena) in die Pre-School der „Christ the King“ Gemeinde gefahren sind. Ich, Melissa, fand die Erfahrung dort sehr spannend. Da ich gerne mit Kindern zusammen arbeite war das natürlich besonders. Wir haben mit den Kindern gespielt und den ganzen Tag verbracht. Auch Kinder haben in jungen Jahren schon verschiedenste Persönlichkeiten. Wir durften dort auch Pastor Dave kennenlernen, mit dem wir uns dann ein wenig unterhalten haben. Nach dem Tag dort, waren wir super gut gelaunt und selbst nach dieser kurzen Zeit sind mir die Kinder ans Herz gewachsen.

Nach dem Abendessen sind wir alle gemeinsam ins French Quarter gefahren, um den Lifestyle New Orleans live zu erfahren. Die Erfahrungen anderer haben uns definitiv nicht zu viel versprochen. Es war überwältigend. Überall verschiedenste Menschen , Lichter, Musik. Es war sehr Eindrucksvoll und überwältigend, wie viele verschiedene Stimmungen dort durch die verschiedensten Menschen anzutreffen ist. All das ist kaum bis garnicht vergleichbar mit Deutschland.

Die anderen gingen in eine Einrichtung namens Arc. Das ist eine Organisation zur Inklusion von körperlich und geistig beeinträchtigten Menschen, die im ganzen Land tätig ist. Unsere Aufgabe dort war das Sortieren von Mardi Gras Artikeln, dem Karnevalsfest in New Orleans, zum recyceln.

Die ersten drei Tage hier in New Orleans waren also im ganzen gesagt, eindrucksvoll, überwältigend und Freude erfüllend.

Diese Erfahrung kann man sich durch keine Erzählung so vorstellen, wie wenn man sie am eigenen Leib erlebt hat.

Schlagwörter: