EvGBM Worldcamp NOLA 2019 – Teil 7

Der Tag der Abreise steht vor der Tür.

Nach drei langen Wochen in Amerika steht uns, den Teilnehmern am Worldcamp des Evangelischen Gymnasiums Bad Marienberg, nun das Ende unseres Programmes und unserer Reise an. Am Sonntag den 30.06.19 begaben wir uns zu unserem letzten Programmpunkt in Mandeville LA. Vor Ort besuchten wir die Hosanna Lutheran Kirche, um an einem moderneren Gottesdienst teilzunehmen. Auf Grund unserer Pünktlichkeit unterhielten wir uns noch mit anderen Personen im Warteraum und tranken den angebotenen Kaffee bis kurz vor 11:00 Uhr. Das Motto der Kirche „To proclaim the love of God to all people, so that they may know Jesus Christ , grow in faith, and follow Christ/Allen Menschen die Liebe Gottes zu verkünden, damit sie Jesus Christus kennenlernen, im Glauben wachsen und Christus nachfolgen“ wird durch mehrere Gottesdienste jeden Sonntag deutlich ausgeübt.

Die Gottesdienste unterscheiden sich in ihrer Art der Predigt und sprechen somit verschiedene Generationen an. Unser Andacht war für die jüngere Generation angelegt und dadurch nahmen viele Kinder teil. Das Thema beinhaltete heute die Menschen, welche als Werkzeugkiste Gottes seinen Namen weiter verbreiten sollen. Während den Erzählungen ruf der Priester die Kinder zu sich und erklärte ihnen dies persönlich. Er erzählte den Kindern, dass sich alle Menschen wie Werkzeuge in einer Werkzeugkiste unterscheiden und dass jeder seine eigenen Aufgaben hat, die er erfüllen kann. Auch verkündigte der Priester den Menschen im Gottesdienst sein Lieblingswort aus der deutschen Sprache. Dies war seine Übersetzung für toolbox: „Arbeitsfürdingekiste“. Die Andacht endete um 12:00 Uhr. Bevor wir zurück zum Camp fuhren, machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp und aßen riesige aber leckere Burritos.

Der Rest des Tages waren wir mit unseren Abreisevorbereitungen beschäftigt. Wir packten unsere Koffer und verabschiedeten uns von Personen, mit denen wir in den letzten Wochen Kontakte geschlossen haben. Am Abend trafen wir uns in der T-Shirt Lounge für eine Reflexionrunde und tauschten unsere finalen Eindrücke miteinander aus. Ich spreche bestimmt für alle, wenn ich sage, dass uns die Reise mehr als nur Gefallen hat. Es war wirklich eine unvergessliche und bereichernde Reise gewesen.

Garten im Camp Restore

Der Tag der Rückreise ist nun endlich angekommen. Auch wenn unsere Zeit in New Orleans mit dem Worldcamp unglaublich schön war, waren ich und viele andere bestimmt auch sehr froh darüber, bald wieder im eigenem Bett schlafen zu können. An diesem Tag sind wir sehr früh aufgestanden, um noch kurz Frühstücken zu können und daraufhin machten wir uns sofort auf den Weg zum Flughafen. Dort angekommen haben wir unsere Koffer abgeben, gingen durch die Kontrolle und hatte letzten Endes noch über eine Stunde Zeit gehabt bis es zum Abflug kam. Manche haben ihre Zeit genutzt um sich den Flughafen etwas anzusehen. Ich persönlich kaufte mir meinen letzten Smoothie bei SmoothieKing, da ich dieses Unternehmen höchstwahrscheinlich für eine Weile nicht mehr sehen werde.

Abflug aus New Orleans

Der Flug nach Detroit war nicht von großer Rede wert, da selbst die Wartezeit im Zwischenstopp auf den nächsten Flug länger dauerte als der erste Flug hierher. Wir warteten die vier Stunden mit Kartenspielen ab und kauften nebenbei unser Mittagessen. Unser letzter Flug dauerte acht Stunden. Um den Jetlag zu umgehen und um Dienstagmorgen den Eltern nicht im Halbschlaf zu begegnen nutzten viele die Zeit zum Schlafen…oder versuchten es zumindest. In Deutschland angekommen holten wir unsere Koffer und wurden von vielen erwartenden Familienmitgliedern begrüßt. Auch wenn es sich so anfühlt, als hätten wir die Reise erst gestern begonnen, es ist schön wieder Zuhause zu sein.

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