Was will Stefan erreichen?

So ein Freiwilligenjahr ist schon ne tolle Sache. So viele Möglichkeiten sich zu entfalten und weiterzubilden. Dieser Artikel wird in zwei Bereiche aufgeteilt, zum einen, was ich auf der Arbeit erreichen möchte und zum anderen, was ich in meiner Freizeit erreichen möchte.

Auf der Arbeit ist es mir wichtig den Gästen größtmöglichen Respekt und Höflichkeit zukommen zu lassen. Wenn sich Gäste unter Rauschzuständen daneben beneben fällt es leicht, sie direkt dafür als respektlose Person abzuschreiben. Eine viel positivere Interpretation wäre es  jedoch, seinen eigenen Unmut auf die Rauschmittel anstatt auf den Berauschten zu lenken, da dieser im Endeffekt ja auch nur ein Sklave seiner Sucht ist. (Zu dick aufgetragen, was meint ihr? schreibts in die Kommies). Ein negatives Verhalten bei dem ich mich immer wieder selbst ertappe ist es auf unbekannte Obdachlose instinktiv herab zu blicken. Obwohl ich schon so viele positive Erfahrungen mit Obdachlosen gemacht habe, besteht aufgrund von sozialer Programmierung immer noch diese kognitive Verzerrung, welche mich dazu drängt, Obdachlose als Menschen zweiter Klasse wahrzunehmen.

Meine Ziele welche meine Freizeitgestaltung betreffen, drehen sich vornehmlich darum Erfahrungen zu sammeln. Mir liegt es sehr am Herzen die Landschaft Amerikas zu erkunden, da ich mich schon immer mehr für die Natur als für Metropolen begeistern konnte. Der Nummer eins Ort auf meiner bucket-list ist der Grand Canyon. Nicht nur wegen seiner atemberaubenden Schönheit, sondern auch weil mein Vater dann endlich aufhören kann auf mich draufzuflexen weil er den Granny Canny schon rauf und runter gesteppt ist. Ein weiteres Ziel von mir ist es mir einen praktischen Skill beizubringen. So habe ich mir vorgenommen dieses Jahr unter anderem zu nutzen um Javascript zu lernen, um in der Programmierscene Fuß zu fassen (ähnlich so wie Jogger beim Dehnen… … versteht ihr, weil dich sich an den Fuß fassen und so … … nevermind). Ein weiteres Herzensprojekt von mir ist der alljährliche Arc-encounter-protest, welcher nächsten Sommer im nahegelegenen Cincinnati stattfindet. Wie der Name schon vermuten lässt, wird dort jährlich vor dem Arc-encounter protestiert, was eine maßgetreue Nachbildung der Arche Noahs aus dem christlichen Schöpfungsmythos ist. Das Ziel des Protests ist es für reason und skepticism zu advocaten und auf die Entwertung wissenschaflicher Errungenschaften durch Verbreitung von offensichtlichen Missinformationen aufmerksam zu machen. Generell mag ich anzunehmen, dass ich keine konkreten Vorbilder habe, aber wenn ich mich für welche entscheiden müsste, würde ich sie wahrscheinlich dort hinter dem Rednerpult antreffen.

Danke dass ihr zu meinem Ted talk gekommen seid.
-Tschüss